Tulln
Die Geschichte Tullns begann vor mehr als 2000 Jahren mit der Existenz des römischen Reiterlagers Comagena. Ein Turm am Donauufer, genannt Römerturm, ist noch heute erhalten.
Der bekannte Tullner Karner, Beinhaus und Kapelle aus dem 13. Jahrhundert, und die Pfarrkirche zeugen von einer reichen und bedeutenden Vergangenheit. Sehenswerte Bauwerke der frühen Neuzeit sind der Stadtturm und das Minoritenkloster mit der Minoritenkirche.
In Tulln soll der Brautempfang Kriemhilds durch Etzel stattgefunden haben. Das Nibelungendenkmal, das im Jahr 2005 eingeweiht wurde, ist eine Gestaltung dieser Szene. Mit dem neuen Nibelungenplatz, der die Innenstadt zur Donau hin öffnet, wurde städtebaulich ein wichtiger Akzent gesetzt.
Die Stadt zu beiden Seiten der Donau ist der politische und wirtschaftliche Mittelpunkt der Landschaft Tullnerfeld, das im Süden vom Wienerwald, im Norden vom Wagram begrenzt wird.
Umgeben von Gärtnereien wird Tulln auch die Rosenstadt genannt. Sie ist Bezirkshauptstadt des Bezirks Tulln. Die Stadt hat etwa 14.000 Einwohner.
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