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Pöchlarn
Rudeger empfängt die Nibelungen auf Burg Pöchlarn auf ihrem Weg zu Etzels Hof. Rüdigers Tochter Gotelint verlobt sich mit Giselher. Nach vier Tagen ziehen die Gäste, großzügig mit Geschenken bedacht, weiter. Vor ca. 4000 Jahren siedelten hier in der Jungsteinzeit die ersten Menschen. In der Folgezeit wird das Gebiet als Durchzugsland von unterschiedlichsten Stämmen und Völkern bewohnt. Insgesamt erlebte die Stadt eine bewegte und wechselhafte Geschichte. Eine eigentliche Stadterhebung hat nie stattgefunden. Am 26.Mai 1267 stellte Bischof Leo Tundorfer von Regensburg eine Urkunde aus, in der Pöchlarn erstmals als Stat ze Bechlaren bezeichnet wird. 1886 wurde Oskar Kokoschka in Pöchlarn geboren. Sein Geburtshaus in der Regensburgerstraße wurde zu einer Gedenkstätte mit moderner Galerie ausgebaut. Zu sehen ist dort eine Dokumentation über Leben und Werk des Künstlers sowie von Mai bis Oktober wechselnde Ausstellungen zu speziellen Themen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Nibelungendenkmal, Schloss Pöchlarn und die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt. |
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